Partnerschaft für Lehrstellen e. V.
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Das Vorstellungsgespräch

 

Das Vorstellungsgespräch

 

 

Wenn die Bewerbungsunterlagen abgeschickt sind, beginnt die Phase des Bangens und Hoffens. Aufgeregt durchsucht man täglich die Post. Dann liegt sie endlich im Briefkasten – die erste Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

 

 

Viele Jugendliche reagieren zunächst mit einem Freudenschrei oder –sprung, und verfallen dann in wachsender Panik. „Was soll ich nur anziehen? Was werden die mich denn alles fragen? Wie läuft denn so ein Vorstellungsgespräch überhaupt ab?“

 

 

Wichtiger Grundsatz: Gute Nerven – Keine Angst vor Lampenfieber.

 

Lampenfieber lässt Deinen Blutdruck steigen. Die Folge: Das Hirn wird gut durchblutet und Deine grauen Zellen optimal mit Sauerstoff versorgt. Das kann nur von Vorteil sein!

 

 

Wissensvorsprung zahlt sich aus – Kennst Du das Unternehmen?

 

Sammle vorher Infos über die Firma, den Betrieb oder das Geschäft, bei dem Du dich bewirbst. So hast du jederzeit Gesprächsstoff parat.

 

Beispiele:

 

  • Was wird produziert bzw. welche Dienstleistungen werden angeboten?

  • Was sind die aktuellsten Produkte?

  • Welchen Kundenkreis hat die Firma oder das Geschäft?

  • Wie groß ist der Betrieb? Gibt es Filialen oder Zweigstellen in anderen Städten oder sogar Ausland?

  • Wie sehen die Arbeitszeiten aus? Gibt es Schichtbetrieb oder Wochenendarbeit?

 

Notiere Dir drei bis fünf Gründe, warum Du gerade diesen Beruf in dieser Firma lernen willst. So hast Du auf eine entsprechende Frage gleich die passende Antwort.

 

 

Beispiel:

 

Ich möchte Servicekaufmann im Luftverkehr bei Bruchpilot & Co. werden weil, …

 

  • ich gerne Kunden am Schalter betreue

  • ich selbst oft reise und mir der Beruf interessant erscheint

  • ich auch mal gerne am Wochenende arbeite, dafür mal unter der

Woche frei habe

  • Ihre Gesellschaft mir auch die Möglichkeit gibt, auch im Ausland

zu arbeiten

 

 

Das Rendezvous – Erstkontakt

 

Wer abgehetzt zum Termin erscheint, tut sich und seinem Gesprächspartner keinen Gefallen!

 

Also: Vor dem Gespräch genau über Weg und Fahrtdauer informieren!

 

 

Wer den Vorstellungstermin versäumt, kann den Job meist vergessen! Aber zum Glück lässt sich das mit kluger Vorausplanung leicht verhindern:

 

  • Routenplaner

  • Öffentliche Verkehrsverbindungen

 

 

Das Outfit

 

Der erste Eindruck zählt. Das ist bei Dir auch nicht anders – deshalb bedenke:

Du hast nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen! Nutze diese!!!

 

Checkliste:

 

  • Prüfe Deine vorgesehen Kleidung ein paar Tage vorher auf fehlende Knöpfe, Flecken und sonstige Fehler

  • Wenn Du in einem Kostüm oder Anzug antreten musst und dies sonst nicht gewohnt bist, ziehe Dir diese Vorstellungsklamotten vorher an, damit Du keinen „verkleideten Eindruck“ machst!

  • Prüfe, ob ein Friseurtermin nötig ist.

  • Trenne Dich vor dem Termin von auffallendem Schmuck oder Piercings

  • Benutze nicht zuviel Parfum

  • Sei ausgeschlafen!

 

 

Das Interview – Mienenspiel und Körpersprache

 

  • Beiße nicht die Zähne zusammen, sondern mache lieber den Mund auf, lächle!

  • Verschränke nicht die Arme vor der Brust

  • Stecke nicht die Hände in die Tasche

  • Sitze aufrecht auf dem Stuhl

 

 

Das Interview – Körpersprache

 

Achte darauf, dass Du durch Deine Haltung weder ängstlich noch arrogant wirkst. Wer Augenkontakt hält, hat einen direkten Draht zu seinem Gesprächspartner.

 

 

Das Interview

 

Ruhe bewahren. Manchmal werden provokante Fragen nur zu dem Zweck gestellt, Deine Reaktion zu testen. Bleibe also auf jeden Fall ruhig und freundlich. Wenn Du auf eine zu persönliche Frage nicht antworten möchtest, sage das. Diese Fragen dienen dazu, Dein Selbstbewusstsein zu testen.

Gespräche sind keine Einbahnstraße. Antworte nicht nur, sondern bringe einen Dialog in Gang, in dem Du auch mal Fragen stellst!

 

Noch ein Tipp: Es gibt Fragen, die zwar brennend interessant sind – mit denen man aber lieber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen sollte:

 

  1. Wie viel Kohle gibt es für den Job?

  2. Kann ich nächste Woche erstmal Urlaub machen / wie viel Urlaub gibt es pro Jahr?

 

Ausbildungsvergütung und Urlaubsanspruch sind tariflich festgelegt. In den ersten drei Monaten der Ausbildung ist Urlaub in der Regel nicht üblich.

 

Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

Unterhalten Sie Ihren Besucher! Machen Sie es einfach interessant und originell. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt und seien Sie spannend.

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